Die intensive Interessenvertretung des HDH unterstützt durch den BIEF und weiterer Mitgliedsverbände für den Vorschlag des EU-Rates hat Wirkung gezeigt. Das EU-Parlament hat sich am 26. November 2025 in vielen entscheidenden Punkten der pragmatischen Linie des Rates angeschlossen – und damit einer Position, für die sich der Dachverband der Deutschen Holzindustrie und zahlreiche angeschlossene Fachverbände in einem gemeinsamen Schreiben stark gemacht hatten.

 

Die Kernforderungen userer Branche, wie die Verlängerung der Übergangsfrist bis Ende 2026, die Begrenzung der Nummernweitergabe auf das erste Glied der Lieferkette und die Entlastung kleiner Forstbetriebe durch eine reine Registrierungspflicht, finden sich nahezu deckungsgleich in den nun vom Parlament verabschiedeten Änderungsvorschlägen wieder. Damit zeigt sich: Die gemeinsame Stimme der Branche wurde gehört.

 

Die Ergebnisse stärken die Verhandlungsposition von Rat und Parlament gegenüber der EU-Kommission im anstehenden Trilogverfahren. Da sich beide Mitgesetzgeber in zentralen Punkten angenähert haben, sind die Chancen auf einen praxisnahen Kompromiss zur EUDR mit deutlicher Entlastung für viele holzwirtschaftliche Akteure gestiegen.

 

Das gemeinsame Verbändeschreiben vom 25.11.2025 finde Sie hier: EUDR-Verbändeschreiben_Fachverbände